Biografie Diane Torr

Diane Torr, geboren in Aberdeen, Schottland, besuchte das Dartington College of Arts und zog 1976 nach New York. Mehr als 30 Jahre lang war sie eine Protagonistin in Manhattan‘s lebendiger Kunstszene. Während dieser Zeit schuf Diane über 35 Performance-Arbeiten, Videos und Installationen. Ihre Arbeiten wurden unter anderem bei Franklin Furnace und The Kitchen, sowie in Clubs wie The Mudd Club und Danceteria gezeigt. Internationale Ausstellungsräume und Festivals wie das an-de-werf Festival Utrecht und das Migros Museum Zürich präsentierten ihre Perfomances. Weltweit bekannt wurde Diane Torr als Pionierin der „Drag King“-Performance.

 

2002 kuratierte sie mit dem Berliner Künstler Bridge Markland das godrag! Festival im Berliner Tacheles. Diane ist Absolventin des Whitney Museum Independent Study Program und schloss 2003 ihr Masters Degree in Fine Art an der Milton Avery Graduate School, Bard College, New York ab.

 

Seit über 20 Jahren führt Diane ihren Workshop Man for a Day in Europa, Nordamerika, Brasilien, Istanbul und Neu-Delhi durch. Ihre Performance Drag Kings and Subjects und der Man for a Day-Workshop werden in dem Film Venus Boyz (2002) vorgestellt.

Mit Stephen Bottoms schrieb sie das Buch Sex, Drag and Male Roles; Investigating Gender as Perfomance, das im Oktober 2010 von der University of Michigan veröffentlicht wurde.

 

Diane gilt als „physische Philosophin“. Sie beschäftigt sich mit somatischen Tanzformen wie Contact Improvisation, Release Technique und Movement Improviationstechnik, mit Kinesiologie, Körperhaltung und Körperarbeit wie Shiatsu-Massage-Therapie und Touch-for-Health und verfügt über einen schwarzen Gürtel dritten Grades in der japanischen Kampfkunst Aikido.

 

Diane Torr ist Gastdozentin an der Glasgow School of Arts; sie lebt und arbeitet in Glasgow, Schottland.

 

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